Bildungswesen in Frankreich

 

Die französische Flagge in den Nationalfarben Blau, Weiß, Rot vor dem Eiffelturm. Foto: Marc Caraveo (flickr) Namensnennung, keine Bearbeitung Creative Commons Licence
Die französische Flagge in den Nationalfarben Blau, Weiß, Rot vor dem Eiffelturm. Foto: Marc Caraveo (flickr)  Creative Commons Licence

Update 17.05.17: Macron hat die Minister seiner neuen Regierung benannt. Im Bildungsbereich wird es ab sofort wieder zwei Ministerien geben, nachdem eigentlich erst 2014 Schule und Hochschule in einem Ministerium vereint worden waren: Minister für die Nationale Bildung wird Jean-Michel Blanquer, bisheriger Direktor der Elite­hochschule ESSEC, eine der führenden Business Schools weltweit; Ministerin für Hochschule, Forschung und Innovation wird Frédérique Vidal, bisherige Präsidentin der Universität Nizza Sophia-Antipolis.

Update 08.05.17: In der Stichwahl zur Präsidentschaft gewann am 07.05.2017 der Kandidat Emmanuel Macron (En Marche).


Am 23. April 2017 fand die erste Runde der französischen Präsidentschaftswahlen statt. Da keiner der Kandidaten die nötige absolute Mehrheit für sich gewinnen konnte, stand am 7. Mai die entscheidende Stichwahl zwischen Emmanuel Macron (En Marche) und Marine Le Pen (Front National) an. Traditionell spielt das Thema Bildung bei französischen Wahlkämpfen eine große Rolle, sollen doch Schule und Hochschule die Werte der französischen Republik, vor allem Freiheit und Gleichheit, aber auch Laizität (Trennung von Kirche und Staat) vermitteln. Während die für Frankreich charakteristische Vorschule sowie die Grundschule das Prinzip der Chancengleichheit noch gut umzusetzen ver­mögen, kann man eine zunehmende Selektion schon ab dem Collège (Sekundarbereich) beobachten. Dies gipfelt in einem sehr elitären Hochschulsystem, in dem die Grandes Écoles, die Eliteuniversitäten, ein viel höheres Prestige genießen, als die normalen Universitäten. Dieses Problem des französischen Bildungssystems hat bisher auch keine der vielen Bildungsreformen lösen können, die fast jeder neue Präsident ...

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In unserem Abschnitt Bildung & Präsidentschaftswahl 2017 haben wir für sie die bildungsrelevanten Punkte aus den Wahlprogrammen von Emmanuel Macron und Marine Le Pen herausgesucht und auf Deutsch übersetzt. Dort können Sie auch nachlesen, was die weiteren relevanten Kandidatinnen und Kandidaten aus der ersten Wahlrunde zum Thema Bildung in ihren Wahlprogrammen zu sagen hatten.
Alles weitere zum Bildungswesen in Frankreich erfahren Sie in den folgenden Kategorien:

  • Allgemeine Informationen zum Bildungswesen
  • Bildungspolitik (Ministerien und Behörden)
  • Bildungsberichte, Statistiken, Leistungsstudien
  • Organisationen & Gesellschaften
  • Universität & Bildungsforschung
  • Aus aktuellem Anlass: Bildung & Präsidentschaftswahl 2017
  • Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Stöbern durch die Ressourcen!

    Ihr Bildung Weltweit Team

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    Bildung & Präsidentschaftswahl 2017

    Neben Marine Le Pen und Emmanuel Macron gab es drei weitere aussichtsreiche Kandidaten, deren bildungspolitischen Positionen Sie hier auf Französisch finden:

  • François Fillon: Projet – Education & Projet – Enseignement supérieur et recherche
  • Jean-Luc Mélenchon: Punkte 72 , 73 , 74 , 75 , 76 im Wahlprogramm
  • Benoît Hamon: Wahlprogramm S. 17-18 (Vom 2. April bis zum 25. August 2014 war Hamon Minister für Bildung, Hochschulen und Forschung im Kabinett Valls.)

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    AutorInnen:
    Cohen@dipf.de

    Siddiquie